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Elke Werkmeister

Palmieren - Abschirmen

Eine der wirkungsvollsten und einfachsten Übungen, um die Augen zu entspannen und zu erfrischen ist das Palmieren (engl.: palm = Handfläche).
Es läßt sich hervorragend überall durchführen (am Arbeitsplatz –Computer!-, zu Hause, in der Schule usw.), wenn sich Überanstrengung und Müdigkeit der Augen bemerkbar machen.
Nach dem Palmieren werden Sie bemerken, daß Ihr Sehen erfrischter und entspannter ist. Die Übung kann im Liegen oder Sitzen durchgeführt werden. Wenn Sie sich verkehrt herum auf einen Stuhl setzen, haben Sie eine gute Stütze für Ihre  Ellbogen, die Sie noch mit einem Kissen “verwöhnen” können.
Nehmen Sie eine bequeme Haltung ein, bei der Ihr Atem frei fließen kann. Wenn Sie im Sitzen palmieren, achten Sie darauf, daß Ihr Hals nicht abgeknickt ist und machen Sie den Nacken lang. Das ist wichtig für eine gute Durchblutung des Kopfes.
Reiben Sie Ihre Handflächen aneinander und spüren Sie, wie sie sich mit Energie “aufladen”. Bedecken Sie die geschlossenen Augen mit Ihren Händen. Halten Sie die Handflächen so, daß sich zwei dunkle, warme Höhlen über Ihren Augen bilden, die den Lichteinfall abschirmen.
Jetzt spüren Sie die wohlige Wärme aus Ihren Händen  in Ihre Augen fließen. Es können Lichtblitze, abstrakte Muster oder Flimmererscheinungen auftauchen.
-Zur Kenntnis nehmen, aber keine besondere Beachtung schenken.-
Weiter ruhig Ein- und Ausatmen. Nehmen Sie die Dunkelheit wahr und tauchen Sie ganz in die Dunkelheit ein. Die Dunkelheit ist für die Sehnerven das Signal zur Entspannung. Spüren Sie, wie sich Wohlbefinden in Ihren Augen ausbreitet und genießen Sie!
Denken Sie an ein schönes Erlebnis, oder stellen Sie sich vor, an einem wunderbaren Ort zu sein. Lassen Sie Bilder in prächtigen Farben vor Ihren inneren Augen ablaufen.
Falls Sie keine inneren Bilder sehen, bitten Sie Ihre  Phantasie, Ihnen welche zu schicken. Sie können es aber nicht erzwingen!
Akzeptieren Sie, wenn es nicht gleich klappt.
Wollen Sie die Übung beenden, nehmen Sie langsam die Handflächen von den geschlossenen Augen. Gewöhnen Sie sich wieder mit geschlossenen Lidern an das Licht und öffnen Sie mit vielen, vielen Blinzelbewegungen die Augen, und Sie sind wieder im “Hier und Jetzt”.
Recken, räkeln und strecken Sie sich, und gähnen Sie wie ein Löwe.
Was hat sich verändert?
Sind Ihre Augen erfrischter und entspannter?
Ist Ihr Sehen klarer?
Nehmen Sie die Farben intensiver wahr?
Ist die Augenoberfläche mit Tränenflüssigkeit befeuchtet?
Wie fühlen Sie sich?

K1024_Jens noch ganz jung1

Nah - Fernschwingen

Dies ist eine Übung zur Nah-Fernanpassung der Augen.

Suchen Sie sich dazu einen Platz mit einem möglichst weiten Ausblick.
Wunderbar ist es auf einer Wiese mit Blumen, Bäumen, Häusern, Himmel, am Meer mit Blick bis zum Horizont. Es geht aber genausogut in einem Raum mit Blick aus dem Fenster, über Dächer in die Ferne.
Lassen Sie Ihren Blick nun von der Nähe in die Ferne gleiten und wieder Zurück. Ein schönes Bild dazu ist eine Drahtseilbahn, die sanft von einem schönen Ausblick zum nächsten gleitet.
Streifen Sie auf Ihrer Augenreise von Ihnen bis zum Horizont alles,was Sie an Ihrer Seilbahnstrecke sehen, sanft mit Ihrem Blick wie mit einer Feder.
Atmen Sie bei der Bewegung von Ihnen weg aus und zu Ihnen hin ein.
Sie können mit diesem Spiel auch gut Wartezeiten ausfüllen, z.B. wenn Sie auf einen Zug warten oder in irgendeinem Warteraum sitzen oder als Beifahrer im Auto.
Auch diese Übung ist für Normal- und Fehlsichtige geeignet.
Anschließend wieder palmieren.

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